Internationale Bach-Tage Hessen-Thüringen

Bachtage.jpg31.3. - 19.4.2012

Die 37. Internationalen Bachtage in Hessen und Thüringen – Passion und Ostern 2010 – brachten aus dem Gesamtschaffen Bachs Chor- und Orchesterwerke, Cembalo- und Lautenmusik. Hauptwerk der Bachtage 2010 war die Vertonung der Leidensgeschichte nach dem Evangelisten Matthäus in achtstimmiger, großer Chorbesetzung mit modernen Instrumenten Zugleich wird es ein Beitrag zu den Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des Falls der Mauer vor nun über 20 Jahren.
Die Internationalen Bachtage in Hessen und Thüringen, die lange vor der Wiedervereinigung stattfanden, wurden wegen des damit verbundenen Brückenschlags nach Thüringen und Sachsen gerühmt. Der Leipziger Thomanerchor und der Dresdner Kreuzchor waren zu Gast in Hessen, andererseits das Hessische Kammerorchester Frankfurt (M.) mit Bachs „Kunst der Fuge“ in der Nikolai-Kirche Leipzig und in der Lukas-Kirche Dresden.

Nach der Wiedervereinigung setzten sich besonders die Ministerin Frau Ruth Wagner (Wiesbaden) und die Ministerin Frau Dagmar Schipanski (Erfurt) für die Erhaltung der Internationalen Bachtage Hessen-Thüringen ein, aus künstlerischen Gründen und um die bei vielen Menschen noch bestehende Abgrenzung zwischen Ost und West überwinden zu helfen.

2010 waren Städte wie Bad Hersfeld, Bad Homburg, Bad Orb, Erfurt, Darmstadt, Kassel, Liederbach, Marburg, Mühlhausen, Frankfurt, Hünfeld, Bensheim oder Waltershausen an den Bachtagen beteiligt. Im Jahr 2011 kam unter anderem Antonín Dvořáks Werk „Stabat Mater" mit dem Hersfelder Festspielchor, dem Frankfurter und Marburger Konzertchor in Bad Hersfeld zur Aufführung.

Link zu den Bach-Tagen Hessen Thüringen