Das Branchenbuch für Hessens Kulturlandschaft.
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Noch bis zum 30. Juni 2012 sind Bewerbungen für den Preis „Soziale Stadt“ möglich. Er will Projekte fördern, die beispielhaft zeigen, wie das soziale Miteinander in Stadtquartieren gefördert werden kann. Ziel des Wettbewerbs ist es, vom Abstieg bedrohten Quartieren eine Zukunftsperspektive zu geben.
Der Preis will Aktivitäten zu unterstützen, die die Lebensbedingungen und Lebenschancen in den Quartieren verbessern, die Vielfalt der Bewohnerinnen und Bewohner anerkennen und Nachbarschaften stabilisieren, die Integration und das Zusammenl eben fördern, das Bildungsangebot im Quartier und den Zugang zu Bildungsangeboten verbessern sowie die lokale Wirtschaft stärken und Arbeit im Quartier schaffen.
Um den Preis können sich Projekte bewerben, die im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes der Sozialen Stadt aktiv sind. Der Preis Soziale Stadt ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege.
Der Wettbewerb ist nicht auf die Gebiete des Programms "Soziale Stadt" beschränkt. Initiativen außerhalb der Fördergebiete und Projekte aus kleineren Städten und Gemeinden werden ausdrücklich zur Teilnahme ermutigt. Bewerben können sich Projekte jeder Größe, kleinteilige Initiativen sozialen und nachbarschaftlichen Engagements genauso wie große, komplexe Quartiersprojekte. Projekte, die an einem früheren Wettbewerb "Preis Soziale Stadt" teilgenommen haben, können nochmals eingereicht werden, wenn ihre Verstetigung gelungen ist oder neue Aspekte den bisherigen Projektansatz erweitert haben.
Ausgeschrieben wird der Preis gemeinsam von der Schader-Stiftung, dem Deutsche Städtetag, dem AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverbandes e.V., dem GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, dem vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. und erstmals auch dem Deutsche Mieterbund (DMB).
Die Bewerbungsunterlagen richtet man an die Geschäftsstelle des Wettbewerbs:
vhw - Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e. V.
Fritschestraße 27/28 in 10585 Berlin
Telefon: 030 390473-130