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3500 Zuhörer besuchten vom 25. bis 27. November die acht zeitgenössischen Konzerte in vier Spielstätten in Frankfurt und Darmstadt. Zusätzlich gab es ein begleitendes Symposium, Konzerteinführungen und eine Xenakis-Ausstellung.
„Der Auftakt ist gelungen“, darin waren sich die Veranstalter des neuen Festivals „cresc…“, das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester, einig.
Allein über 800 Hörer verfolgten in der Darmstädter Böllenfalltorhalle das spektakuläre Konzert mit den aufwändigen und äußerst selten aufgeführten Raumkompositionen „Terretektorh“ von Iannis Xenakis und „Gruppen“ von Karlheinz Stockhausen, das alleine drei Dirigenten benötigt. „Wir sind sehr glücklich über die hohen Besucherzahlen und die große Akzeptanz, die das erste cresc…-Festival erleben durfte", so Andrea Zietzschmann, hr-Musikchefin und Managerin des hr-Sinfonieorchesters. Auch Prof. Dr. Herbert Beck, Geschäftsführer des Kulturfonds Frankfurt RheinMain, merkt an: „Bemerkenswert waren der große Zuspruch im Publikum, der zeigt, dass Frankfurt und die Region ein solches Festival brauchen, und die hohe Konzentration, mit der die Konzertbesucher den Aufführungen folgten“. Roland Diry, Hauptgeschäftsführer des Ensemble Modern, betonte vor allem die „Einzigartigkeit der Zusammenarbeit der Institutionen und beteiligten Förderer“.
Große Erwartungen standen am Anfang des neuen Festivals „cresc…“. „Der Hörer muss gepackt und, ob er will oder nicht, in die Flugbahnen der Klänge hineingezogen werden. Der sinnliche Schock muss ebenso eindringlich werden wie der Schlag des Donners oder der Blick in einen bodenlosen Abgrund“, so zitierte Staatssekretär Ingmar Jung in seiner Eröffnungsrede Iannis Xenakis, dessen Konzepte von Musik und Raum im Mittelpunkt der ersten Biennale für Moderne Musik Frankfurt Rhein Main stand.
Hochrangige Kulturinstitutionen hatten sich auf Initiative des Kulturfonds Frankfurt RheinMain für „cresc…“ (sprich: kresch) [krE`∫] zusammengefunden: Veranstalter waren das Ensemble Modern und das hr-Sinfonieorchester in Kooperation mit dem Internationalen Musikinstitut Darmstadt und in Zusammenarbeit mit dem Institut für zeitgenössische Musik der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst und der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Finanziell ermöglicht wurde das Festival durch die Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt Rhein-Main und der Allianz Kulturstiftung.
Quelle: www.cresc-biennale.de .