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Paul Wolff war einer der erfolgreichsten deutschen Fotografen und ein Bahnbrecher des Kleinbildformats. Sein Buch „Meine Erfahrungen mit der Leica“ wurde zum Ratgeber für eine ganze Generation von Fotoamateuren. Vor 125 Jahren, am 19. Februar 1887, wurde er in Mülhausen im Elsass geboren.
Seichte Unterhaltung war Wolf Schmidt, dem „Kopf“ der Serie „Familie Hesselbach“, zu wenig: Die Widersprüchlichkeit der Menschen war Kernmotiv seiner Stücke. Damit hielt er dem Volk fast 20 Jahre lang den Spiegel vor. Vor 35 Jahren, im Januar 1977, starb "Babba Hesselbach".
Wie die Pressestelle der Stadt Frankfurt (PIA) mitteilt, wird der Zeitungskarikaturist, der vor allen durch seine Arbeiten für die „Frankfurter Rundschau“ bekannt ist, die Auszeichnung „in Anerkennung seiner besonderen Verdienste“ am 16.1.2012 von Kulturdezernent Semmelroth verliehen.
Nach dem Umbau präsentiert sich die Kunst bis 1945 in gewagter Mischung: Der „Goethe in der Campagna“ von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein empfängt die Besucher in einem Raum mit „Sehnsuchtsorten“ – so die FAZ.
Lev Natochenny ist nicht nur ein genialer Pianist, sondern auch ein begnadeter Klavierlehrer. Seine Meisterklasse an der Musikhochschule Frankfurt gilt als eine der besten in der Welt und seine Schüler werden reihenweise zu Weltstars am Klavier.
Als „Pionier des Denkmalschutzes“ wurde Gottfried Kiesow gerne bezeichnet, der Anfang November 2011 in Wiesbaden verstarb. Bis zuletzt war er Kuratoriumsvorsitzender der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde er, als er sich für die Rettung maroder Baudenkmäler in der früheren DDR einsetzte.
Das "Mitmach-Museum mit Herz" im Fulda, die Kinder-Akademie, ist bundesweit einmalig – auch nach zwei Jahrzehnten. Hier lernen Kinder mit Spaß, indem sie beispielsweise durch ein begehbares Herz krabbeln. Jetzt feiert die Akademie ihr 20-jähriges Bestehen.
Der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Detering ist neuer Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt. Der 51-Jährige wurde auf der Herbsttagung bei der Mitgliederversammlung gewählt. Der Professor für neuere deutsche Literatur und gehört zu den einflussreichsten Wissenschaftlern.
Ab 1982 machte sie eine Ausbildung zur Polizistin und arbeitete anschließend drei Jahre lang in Darmstadt und Frankfurt am Main als Polizeihauptwachtmeisterin im Streifendienst. „Ich wollte die Realität studieren“, sagt die Schriftstellerin Annegret Held. Lebenserfahrung wollte die gebürtige Westerwälderin sammeln, um Romane schreiben zu können. Nicht aus dem Elfenbeinturm, sondern aus dem Polizeirevier.
Frankfurts größtes „Tortenstück" wird zwanzig Jahre alt: Das Museum für Moderne Kunst (MMK) begeht fast hundert Tage lang seinen Geburtstag und zeigt dazu über tausend Werke der Gegenwartskunst – im Museum selbst und in zwei „Filialen", eine davon direkt am Main. Damit rückt das international renommierte Haus endlich auch physisch an das einzigartige Museumsufer.
Eine Mischung aus Ärger und Trotz war es, der Renate Matthei vor 25 Jahren dazu brachte, den Furore-Verlag in Kassel zu gründen. Weltweit ist es der einzige Verlag, der ausschließlich Noten und Bücher von Komponistinnen herausgibt. 2011 kann der Musikverlag sein 25-jähriges Bestehen feiern. Das Unternehmen legt seinen Schwerpunkt auf Noten und Bücher von und über Komponistinnen vom 16. Jahrhundert an.
Wer sich ansehen möchte, wie Wilhelm Steinhausen (1846-1924) mit seiner Frau Ida, den vier Töchtern und zwei Söhnen im Frankfurter Westend lebte, muss anrufen, eine Besuchszeit vereinbaren und klingeln, als komme er auf eine Tasse Kaffee vorbei. Eva-Maria Magel von der FAZ hat es getan.
Im Mai 2010 feierte sie ihren 95. Geburtstag und scheint so aufmerksam, interessiert und kritisch zu sein wie früher. Ohne die aus Lettland stammende Waltraud Luley hätte sich die Tanzszene (nicht nur) in Frankfurt sicher so nicht entwickeln können. Denn die Tänzerin und vor allem auch Tanzpädagogin gehörte zu den sehr frühen Förderiinnen des „modernen Tanzes“. Die FAZ hat ihr ein ausführliches Portrait gewidmet.
Das Kulturzentrum Eichberg (KUZ) in Eltville veranstaltet seit 1991 kulturelle Veranstaltungen und ist aus der Kulturlandschaft Rheingaus nicht mehr wegzudenken. 2011 feiert es seinen 20. Geburtstag.
30 Jahre ist eigentlich kein bemerkenswertes Alter. Aber Bemerkenswertes hat dieser Klangkörper schon sehr oft geleistet. Denn das Ensemble Modern (EM) gehört inzwischen, 30 Jahre nach seiner Gründung, zu den bekanntesten und führenden Orchestern nicht nur in Deutschland. Die Gründung des basisdemokratisch organisierten Ensembles war eine Initiative von StudentInnen der Jungen Deutschen Philharmonie. Ihr Ziel: Neue Musik zu fördern und angemessen aufzuführen. Seit 1985 ist das EM in Frankfurt am Main beheimatet. Es zählt zu den weltweit führenden Ensembles für Neue Musik.
Im Jahr 2010 hat das Museum Giersch sein 10 jähriges Jubiläum gefeiert und kann aus diesem Anlass zurück auf ein vielfältiges Ausstellungsprogramm zurückblicken.
Er war acht Jahre lang Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) in Hessen, Mitglied der Kommune 1, später Imam Dschuma in der Nuur-Moschee in Frankfurt-Sachsenhausen, wo er die Freitagspredigt auf Deutsch hielt und vor allem auch Beat-Lyriker, Underground-Veteran und unermüdliche Literaturaktivist, unter dessen Namen mehr als 100 Bücher erschienen. Im Januar 2011 ist er in Frankfurt-Sachsenhausen gestorben.
Geboren wurde er 1921 in Berlin, das Abitur schaffte er 1939 zu Beginn des 2. Weltkriegs, der auch ihn nach drei Semestern Architekturstudium von 1941 bis 1945 zum Kriegsdienst zwang. Die Rede ist von Felix Mussil, der schon kurz nach Kriegsende erste politische Karikaturen als freier Mitarbeiter bei Tages- und Wochenzeitungen zeichnete. Sein Lebenswerk ist aber eng mit Frankfurt verbunden, denn nach dem Umzug in die Mainmetropole zeichnete er als fester Redakteur Karikaturen für die Frankfurter Rundschau (FR) – und war bis 2002 eines ihrer Markenzeichen.
Der am 27. Juli 1886 in Frankfurt am Main geborene Architekt und Stadtplaner Ernst May war zwischen 1925 und 1930 als Siedlungsdezernent der Stadt Frankfurt verantwortlich für die Schaffung wegweisender Siedlungen mit erschwinglichem Wohnraum. 2011 wäre er 125 Jahre alt geworden.
Eigentlich sind Ulrich Tukur die Bösewichter lieber, aber für den hr-Tatort "Wie einst Lilly" hat er als LKA-Ermittler Felix Murot die Seiten gewechselt. Mit dieser Rolle ist der Schauspieler jetzt für die Goldene Kamera nominiert worden. In der Begründung für die Nominierung Tukurs, der bereits 1995 die Goldene Kamera gewann, heißt es: "Er ist ein Ausnahmekünstler, der nicht müde wird, neue Wege zu gehen". Im "Tatort: Wie einst Lilly" ermittelte Ulrich Tukur als Kommissar Murot - den er selbst kreiert hat. Geboren wurde Ulrich Tukur am 29. Juli 1957 im hessischen Viernheim.