Museen, Schlösser, Parks

Der Blutsport im Amphitheater: Gladiatoren und Tierkämpfer

14. März, 11 Uhr, Römerkastell Saalburg, Bad Homburg

Vortrag mit Dr. Marcus Junkelmann im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Spectacula: Massenunterhaltung im alten Rom.«

gladiatoren

Das Amphitheater war eine eigene Schöpfung der Römer, ebenso das Programm, das sich in seiner Arena abspielte – der blutige Kampfsport Mann gegen Mann (in seltenen Fällen auch Frau gegen Frau), Tier gegen Mann und Tier gegen Tier. Die Munera, wie die Römer die Veranstaltungen nannten, wurzelten im privaten Totenkult und wandelten sich allmählich zum Zuschauersport und zur staatsideologischen Inszenierung. Sie galten – und gelten – als ein Ausdruck der Romanitas, des Römischseins, wie keine andere Form von Sport und Massenunterhaltung. Der Referent, auch Autor von Büchern zu diesem Thema, hat jahrelang die Ausrüstungen und Kampftechniken der Gladiatoren erforscht und dabei auch systematisch die Methode des Experiments angewandt.



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