
Bundesaußenminister Guido Westerwelle hat Susanne Gaensheimer, die seit einem Jahr Direktorin des Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main (MMK) ist, als Kuratorin des offiziellen deutschen Beitrags auf der 54. „Biennale di Venezia“ 2011 berufen.
Die Ernennung beruht auf einer Empfehlung des Kunst- und Ausstellungsausschusses des Auswärtigen Amts, dem Museumsdirektoren und Kunstexperten angehören.
Die alle zwei Jahre stattfindende Internationale Ausstellung "Biennale di Venezia" ist eines der bedeutendsten internationalen Foren zeitgenössischer bildender Kunst. Die Bundesrepublik Deutschland ist traditionell mit einem nationalen Beitrag vertreten, den das Auswärtige Amt in Auftrag gibt und in erheblichem Umfang mitfinanziert. Realisiert wird der Deutsche Pavillon in Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa).
Die Kunsthistorikerin Susanne Gaensheimer hat nach ihrem Studium in München, Hamburg und am Independent Study Program des Whitney Museum of American Art, New York, an der Ludwig-Maximilians-Universität in München mit einer Dissertation über Bruce Nauman promoviert. Seit 2009 ist sie Direktorin des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main. Davor war sie von 2002 bis 2008 Leiterin der Sammlung für Internationale Gegenwartskunst und Kuratorin in der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München, wo sie die Sammlung zeitgenössischer Kunst weiterentwickelte und um Arbeiten der von ihr betreuten Ausstellungen ergänzte. Vor ihrer Zeit in München war Gaensheimer als Leiterin des Westfälischen Kunstvereins in Münster tätig.
Weitere Informationen im Kulturportal
Biographisches zur Kuratorin beim Goethe-Institut .
Zur Webseite der Biennale (in Englisch).
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